Anreise & Lage

Illschwang, ruhig und idyllisch  im Bayerischen Jura  und doch verkehrsgünstig gelegen:
nur 3 km zur Autobahn A6, Anschluss Sulzbach-Rosenberg.

Nach Nürnberg (Messe, Flughafen) sind es ca. 48 km, Autofahrtzeit ca. 30 Min.
Nächster Bahnhof Sulzbach-Rosenberg (8 km).

Idealer Ausgangspunkt für Kurztrips z. B. in die Fränkische Schweiz, nach Nürnberg, Regensburg oder Prag.

Ihre Adresse: * z.B. 80331 München (PLZ Ort)
Zieladresse: *


Kurzchronik Illschwang

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war die Gegend um Illschwang besiedelt. Die Gründung des Ortes dürfte im 8. Jh erfolgt sein.  Im Jahr 1086 ist der Ort unter dem Namen "Ilswank" erstmals (unter Berufung auf ein „altes Saalbüchlein“, das aber bis jetzt nicht aufgefunden werden konnte) erwähnt.

Bei der Gründung des Klosters Reichenbach am Regen durch Markgraf Diepold III wurde Illschwang im Jahre 1118 eine Schenkung an das Kloster. 1120 wird die Kirche St. Vitus dem Kloster Reichenbach verliehen (erste gesicherte urkundliche Erwähnung Illschwangs).

1377 wurde Illschwang große Vogtei, bestätigt durch die Bayerischen Herzöge Otto und Friedrich. Damit erhielt Illschwang den Charakter einer Hofmark mit eigener Gerichtsbarkeit, ausgeübt von einem Illschwanger Probst. Im Jahre 1542 erkennen Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz und sein Bruder Friedrich Illschwang als freie Hofmark des Klosters Reichenbach an mit der Gerichtsbarkeit für alle Fälle, mit Ausnahme des Halsgerichts.

Europäische Bedeutung erlangte Illschwang in den Jahren 1648/49. Beinahe wäre der 30-jährige Krieg noch einmal ausgebrochen, wenn nicht Kurfürst Maximilian um des Friedens und der Räumung des Landes vom Feind wegen berechtigte Ansprüche aufgegeben hätte. Der Krieg selbst hinterließ in Illschwang schwere Spuren. Am 30. November 1639, dem Andreastag, brannte die kaiserliche Reiterei fast das ganze Dorf nieder und ermordete seine Bewohner.

Zu Beginn des 19. Jhts. entstand im neu gegründeten Königreich Bayern nach den Montgelas’schen Reformen das Landrichteramt Sulzbach unter Einbeziehung der Propstei Illschwang. Mit sechs weiteren Ortschaften wurde diese zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit zu Sulzbach blieb bis zur Gebietsreform 1972 erhalten. Im neu geschaffenen Landkreis Amberg-Sulzbach wurde Illschwang Sitz der Verwaltungsgemeinschaft mit insgesamt 32 Ortschaften.

1992 erhielt Illschwang den ersten Preis für die schönste Dorferneuerung Europas.

Besonders sehenswert:

  • Simultankirche St. Veit
  • Wehrmauer und Torturm
  • Historischer Hopfenstadel, heute Museum
  • Hopfengarten
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